Sozialismus Kernel 2.0

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Sozialismus Kernel 2.0 ist die Skizze einer nachkapitalistische Gesellschaft deren Ökonomie von der Theorie der freien Kooperation inspiriert wurde. Der Vorschlag wurde 2004 von Christoph Spehr in der Alaska Nr.246 veröffentlicht.

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Sozialismus Kernel 2.0 ist eine ökonomische Gesellschaftsutopie. Im Mittelpunkt des Vorschlags steht der Gleichberechtigte Zugriff Aller auf Kapital und Produktionsmittel. Dazu wird Eigentum wie auch in Sozialistischen Theorien kollektiviert (Kollektiveigentum). Im Gegensatz zu Staatssozialistischen Systemen wird das Eigentum hier aber zu 50% wieder in privaten Besitz zurückübertragen. Dies geschieht indem einmal pro Jahr alles Eigentum (Anlagen, Inventar, Waren, Rücklagen, Grund und Boden, Gebäude) bilanziert wird. Von 50 % des Gesamteigentums erhält jede/r dann einen gleich großen Anteil. Über die restlichen 50% wird kollektiv entschieden. (In einer Kommunalversammlung die nach einem frei gewählten Entscheidungsprinzip agiert)

Auf Basis dieses Privaten Besitzes am Kollektiveigentum kann jede/r privat wirtschaften und Produkte auf einem Markt handeln. Eine langfristige Akkumulation des privaten Besitzes im gößeren Umfang ist dabei aber nicht möglich. Das Eigentum wird jedes Jahr wieder neu verteilt.

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